Gebäudekataster


Vernetzte Planung:
Die Vernetzung zwischen Labor, Gutachter und Planer schafft größere Sicherheit

Schad- und Gefahrstoffsanierungen haben sich zu einem der größten Risikofaktoren bei Abbruch, Modernisierung und Instandhaltung entwickelt:

  • nach der TRGS 524, DGUV 101-004 (ehem. BGR 128) und Gefahrstoffverordnung wird der Bauherr für die richtigen Behandlungen von Gefahrstoffen direkt in die Verantwortung genommen. 
  • mit der neuen VDI 6202 wird der Umfang der betrachteten Stoffe und Vorkommen erweitert,
  • durch die ATV- Abbruch sind zusätzliche Aufwendungen für die richtige Behandlung von Schad- und Gefahrstoffen „besondere Leistungen“ und müssen gesondert ausgeschrieben sein.


Mit unserem Planungsbüro, dass auf dieses besondere Aufgabenfeld spezialisiert ist, lassen sich Kostensicherheit, Terminsicherheit und verlässliche Ergebnisse bei der Ausführung erreichen.

Durch unsere Mitarbeit in Fachgremien können wir Ihnen auch Hinweise geben, was sich in näherer Zukunft ändern wird.

Dabei fallen bei der Zusammenfassung aller Schritte, von der Aufnahme über die Planung bis zur Abnahme in unserem Hause Schnittstellen weg, und es ergeben sich weitere gravierende Vorteile:

Die Vorteile bei der Aufnahme:
Ob Gebäude, Ingenieurbauwerke oder Schiffe, über Jahrzehnte hinweg können diese Bauten mehrfach modernisiert bzw. saniert worden sein, genaue Dokumentationen über die Verwendung von verbauten Materialien liegen meistens nicht vor. Schon für die Aufnahme gibt der Planer aufgrund seiner Erfahrung den Umfang der Materialien vor, die hier besonders verdächtig sind vor und er legt die chemischen Analyse- Methoden fest, die später für die Erstellung des Leistungsverzeichnisses notwendige Grundlage sind. Durch die Verwendung von systematischen Mischproben bekommen Sie eine bessere Sicherheit bei gleichen Kosten.

Die spezialisierte Planung:
Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung bei der Erstellung von Leistungsverzeichnissen, speziell für die Schad- und Gefahrstoffsanierung, erstellen wir VOB- gerechte, nachtragsfeste Leistungsverzeichnisse, dabei helfen uns:

  • ein eigenes Zeichensystem zur grafischen Darstellung der Ergebnisse der Analysen zur planerischen Vorbereitung der Arbeiten,
  • ein eigenes System der Ausschreibung mit Trennung in material-, zeit- und arbeitsintensive Leistungspositionen, 
  • die Zusammenfassung aller Abbrucharbeiten im Inneren eines Gebäudes als Gewerk „weicher Abbruch“

Was ist „weicher Abbruch“?
Herkömmlicherweise wurde bei Umbau und Modernisierung der Innenabbruch gewerkeweise vergeben: Ausbau von Klimaanlagen mit Brandschutzklappen und Heizanlagen in den Haustechnikgewerken, Abbruch von Wänden und Decken beim Abbruch, Ausbau der alten Bodenbeläge bei den Bodenbelagsarbeiten usw.
Nahezu immer finden sich in Gebäuden aus der Zeit vor 2000 unter den auszubauenden Materialien auch gefahrstoffhaltige. Dort fallen bei dieser Art der Ausschreibung gefahrstoffspezifische Leistungen wie Reinigung, Lüftung oder auch Messungen mehrfach an. Werden diese Arbeiten aber als Gewerk „weicher Abbruch“ mit Schadstoffsanierung zusammengefasst, wird damit ein erheblicher Teil des Aufwandes eingespart und am Ende herrscht für alle anderen Gewerke Baufreiheit.

Fügt man nun noch den kompletten Innenabbruch diesem Gewerk hinzu, so können unvorhergesehen oder nicht erkannte Fundstellen nicht zu unangemessenen Kostensteigerungen führen, denn im Grundsatz sind im Leistungspaket „weicher Abbruch“ schon alle Grundkosten für die Demontagen der Bauteile und alle Zusatzkosten für Schad- und Gefahrstoffe erfasst. Zusätzliche Funde führen zu Massenänderungen, nicht aber zu geänderten Leistungen.

Werden die Kosten für den kompletten Innenabbruch zusammen mit den Zusatzkosten für die Entfernung der Schad- und Gefahrstoffe kalkuliert, kommt man zu einem verlässlichen Kostenansatz.

Die kostensichere Vergabe
Angebote auf Basis solcher detailliert ausgeschriebenen Leistungen lassen sich besonders gut und sicher pauschalieren. Dabei werden auch verhandelte Einheitspreise vertraglich fixiert, die dann auch die Prüfung von Nachträgen erlauben.

Die verlässliche Fachbauleitung:
Durch die Übernahme der Funktion des Koordinators nach BGR 128 / DGUV Regel 101-004 oder als SiGeKo durch unsere Fachbauleiter sprechen Fachbauleitung und Koordinatoren mit einem Wort, bei der Abfallsignierung kommt es nicht zu Doppelung. Durch die Bauüberwachung von Spezialisten ist sichergestellt, dass das Sanierungsziel auch tatsächlich erreicht wird, so dass in 10 Jahre nicht die nächste Runde der Sanierung beginnt.

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Andreas Lange 040 / 85 35 89 -29

Dipl.-Ing. Birte Unnasch   040 / 85 35 89 -13

Urkunde Deutsche Akkreditierungsstelle

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Biomonitoring unter der Elbe

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Schadstoffe in Innenräumen und an Gebäuden

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Handbuch der Bauwerkstrocknung

von Jürgen Knaut und Alexander Berg
 

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